MAXI MELT bietet Verschleißvermessungskontrolle an, ggf. beim Ihnen im Hause. Basierend auf der Vermessung werten wir mit Ihnen aus ob eine Regeneration möglich ist.

ZYLINDER: REPARATUR DURCH EIN GRÖßEREN INNENDURCHMESSER

RegenerierungWenn ein Bimetall oder Nitrierzylinder verschlissen ist, kann er durch aufhonen auf einen größeren Innendurchmesser repariert werden. Bei Nitrierzylindern muss eine neue Nitrierbehandlung mit einer Tiefe von 0,4 ÷ 0,5 mm durchgeführt werden, um die erforderliche Härte zu gewährleisten. Bei Bimetall-Zylindern kann man die Zylinder einfach großer honen. Natürlich muss der Außendurchmesser der Schnecke, des Sperrings und eventuell der vorderen Endkomponenten auf die neue (größere) Abmessung des Zylinders abgestimmt werden. Dies ist eine preiswerte Lösung hat aber einen Nachteil: Der reparierte Zylinder und die Schnecke sind nicht mehr serienmäßig und Ersatzteile müssen spezial angefertigt werden

ZYLINDER: REPARATUR DURCH AUSBUCHSEN

RegenerierungIn besonderen Fällen kann ein Zylinder repariert werden, in dem im verschlissenen Bereich eine Buchse montiert wird, die länger als der Spritzhub sein muß, so dass der Sperring in einem nominalen Durchmesser arbeitet. Die Buchse kann aus nitrier- und gehärtetem Stahl gefertigt werden oder alternativ mit einer Bimetallbuchse.

SCHNECKE: STEGE SCHWEIßEN

RegenerierungFür Schecken ab 60 mm Durchmessern kann es je nach Verschleißart zweckmäßig sein, diese durch Schweißen von neuem Material auf der Oberseite von verschlissenen Stegen wieder auf Normalmaß herzustellen. Dieses Verfahren wird nur angewendet wenn der Schneckenkern oder bei dem hinteren oder vorderen Stegradius kein Verschleiß ist. Es besteht auch die möglichkeit ein Inox-Material anzuwenden, das ist jedoch von Fall zu Fall zu bewerten. Zu bemerken ist, dass eine reparierte Schnecke sich nicht als ein neue Schnecke verhält. Weitere Informationen über die Schweißlegierungen entnehmen Sie bitte der Tabelle im Schnecken Kapitel.